
Klimafolgeanpassung Coppenbrügge
Der Ortsteil Dörpe ist aufgrund seiner Hanglage am Westhang des Osterwaldes, der Hangneigung und schwer durchlässigen Böden wiederholt von Starkregenschäden betroffen. Bereits 2013 wurde im nördlichen Bereich ein kombiniertes Sedimentations- und Regenrückhaltebecken errichtet, das sich in der Folge als wirksam erwiesen hat. Ein weiterer Schadensschwerpunkt besteht in der Ortsmitte (Dörperstraße 34), wo ein offener Graben in ein zu klein dimensioniertes Betonrohr (DN 300) mündet, das die anfallenden Wassermassen nicht aufnehmen kann. Als Lösung hat der Flecken Coppenbrügge gemeinsam mit dem Planungsbüro GEUM.tec (Hannover) ein Konzept entwickelt, das sowohl den Hochwasserschutz als auch die ökologische Aufwertung des Lebensraums verbindet. Kern der Maßnahme ist die Verlegung eines neuen Regenwasserkanals (Durchmesser 800 mm) unter der Landesstraße 422 (Ortsdurchfahrt Dörpe). Das bestehende Betonrohr (DN 300) bleibt als Beipass erhalten und dient als Notüberlauf. Im weiteren Verlauf soll das Wasser auf privatem Gelände in einem naturnah gestalteten, offenen Graben geführt und in den Gelbbach eingeleitet werden. Mit dem Projekt sollen die Folgen von Naturkatastrophen und extremen Wetterereignissen reduziert werden.
Projektträger: Flecken Coppenbrügge
Brutto-Kosten: 154.716,07 Euro
LEADER-Förderung: 77.358,04 Euro
